Das Zahnarztpersonal in ganz Europa ist dazu verpflichtet, Amalgam als SONDERMÜLL zu entsorgen ...

 

... trotzdem werden Amalgamfüllungen immer noch getragen und sogar noch gelegt.

 

Daher ist eine ordnungsgemässe Entfernung mit der Einhaltung zahlreicher SCHUTZMASSNAHMEN umso wichtiger.

 

 

 

 

AMALGAMSANIERUNG

 

 

 

 

KOFFERDAM

 

In unserer Praxis werden Amalgamfüllungen ausschlieslich unter Kofferdam entfernt. Nur mit dieser Methode ist es gewährleistet, dass der Patient komplett vom Arbeitsfeld abgeschirmt ist. So können Sie sicher sein, keine Teilchen zu verschlucken. Der Zahnarzt kann aufgrund maximaler Trockenheit auch auf Feuchtigkeit sensible Materialien verwenden.

SCHUTZMASKE

 

Sie tragen eine vergoldete Schutzmaske über die Nase, welche 99 % der Amalgamteilchen und Dämpfe ausfiltert. Auch das Personal trägt bei jeder Amalgamentfernung vergoldete Schutzmasken.

BOHRER UND SAUGER

 

Wir benutzen einen speziellen, langsamdrehenden Metallbohrer, sowie bei jedem Patienten einen NEUEN Bohrer, um beste Schneideleistung zu erzielen und eine Überhitzung des Zahnes entgegenzuwirken. Wir verwenden einen Sauger mit grosser Saugleistung (CleanUp).

LÜFTUNG

 

Da unsere Praxis über ein spezielles Lüftungssystem verfügt, welche alle 15 Minuten die gesamte Luft in der Praxis mit frischer Aussenluft austauscht, ist eine andauernde Frischluftzufuhr und somit eine schnellstmögliche Entfernung der Amalgampartikel aus dem Praxisraum gegeben.

 

SCHWERMETALLAUSLEITUNG

 

Nach vollständiger Entfernung des Amalgams waschen wir die Cavität zusätzlich mit DMSA, um Schwermetalle zu binden. Soweit es möglich und sinnvoll ist, sind wir bemüht, verfärbtes aber auch hartes Dentin zu entfernen.

 

 

 

FÜLLUNGSMATERIAL

 

Sowohl das Füllungsmaterial, als auch der Zement werden kinesiologisch ausgetestet, um das bestmögliche Material für jeden Patienten individuell zu finden.Unter jeder neu gelegtem Kunststofffüllung wird ausserdem eine Zementunterlage gelegt, um den lebendigen Teil des Zahnes bestmöglich vor chemischen Einwirkungen der Füllung selbst zu schützen. 

 

Viele Füllungsmaterialien enthalen Substanzen, welche dem Zahnarzt Zeit einsparen, jedoch toxisch wirken und am Patienten Allergien oder andere Unverträglichkeiten auslösen. Zu diesen Stoffen zählen TEGDMA (Triethylenglycoldimethacrylat), BisGMA (Bisphenolglycidyl-methacrylat) und HEMA (Hydroxyethylmethacrylat). Wir verwenden in unserer Praxis Füllungmaterial, das diese Stoffe nicht enthält. Zudem sind wir Referenzpraxis der schweizer Firma SAREMCO Dental, welche hochqualitative, biokompatible Füllstoffe herstellt.

 

Hier finden Sie einen Bericht über die Verträglichkeit von Zahnmaterialien von Univ.-Prof. Dr. Dr. Franz-Xaver Reichl, LMU München.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

KERAMIK-INLAY

 

Grosse Amalgamfüllungen können auch mit Kronen oder vom Zahntechniker angefertigten Inlays ersetzt werden. Hier sehen Sie ein Beispiel für eine Amalgamsanierung mit keramischen Inlays. Das Foto von der fertigen Arbeit zeigt die Kontrolluntersuchung fast drei Jahre nach dem Einsetzen der Inlays.

 

 

Periorale Dermatitis nach Applikation eines Keramik-Inlays mit einem Adhäsiv

Nebenwirkungen bei Patienten mit Komposit/Adhäsiv-Applikationen: Lingua plicata (Faltenzunge) und Lingua geografica (Landkartenzunge)

Bilder mit freundlicher Genehmigung des Walther-Straub-Instituts für Pharmakologie und Toxikologie der Universität München